Pass auf dein Herz auf, mehr als auf alles andere. Es ist wichtig, dich von allem fernzuhalten, was dich nicht stärkt. Klar, vieles ist erlaubt, aber nicht alles tut dir gut. Überleg dir also gut, was du tust. Bitte Gott um Weisheit und lass dich nicht von deinen Gefühlen leiten, denn die können dich auf Abwege bringen.
Der Teufel wird dir immer wieder Lösungen anbieten, die in Krisenzeiten verlockend erscheinen. Aber Vorsicht! Das führt letztendlich nur ins Verderben.
Schulden sind niemals die beste Lösung. Wende dich lieber an Gott. Bei ihm findest du Hilfe im richtigen Moment. Jesus kennt all deine Bedürfnisse und möchte dir helfen. Leg deine Sorgen vor ihn hin und du wirst Frieden finden. Dann siehst du auch klarer, welche Möglichkeiten du hast, um aus den Schulden herauszukommen.
Und wenn du es geschafft hast, dann kehr nicht mehr dahin zurück! Jesus möchte, dass du gesegnet lebst und dich für nichts schämen musst.
Sei zufrieden mit dem, was du hast, ohne gierig zu sein. Denn er hat gesagt: "Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen." (Hebräer 13,5)
Bleibt also niemandem irgendetwas schuldig außer dem einen: einander zu lieben. Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt.
Gebt jedem das, was ihm zusteht: Steuer, dem die Steuer, Zoll, dem der Zoll, Respekt, dem Respekt, und Ehre, dem Ehre gebührt!
Der Reiche hat die Armen in seiner Gewalt, der Schuldner ist ein Sklave seines Gläubigers.
wird Jahwe, dein Gott, dich segnen, wie er es versprochen hat. Dann wirst du vielen Völkern leihen, brauchst aber selbst nichts zu borgen, du wirst über viele Völker herrschen, sie aber nicht über dich.
Und vergib uns unsere ganze Schuld! Auch wir haben denen vergeben, die an uns schuldig geworden sind.
Wertvolle Schätze und duftendes Öl sind in der Wohnung des Weisen, doch ein Dummer vergeudet sie schnell.
Lasst nicht die Geldgier euer Leben bestimmen! Begnügt euch mit dem, was ihr habt! Denn Gott hat gesagt: "Nie werde ich dich aufgeben, niemals verlasse ich dich."
Versage keine Wohltat dem, der sie braucht. Wenn du helfen kannst, dann tue es auch!Sag nicht zu deinem Nächsten: "Komm später wieder, morgen gebe ich es dir!", wo du jetzt schon helfen kannst.
Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen. Entweder wird er den einen bevorzugen und den anderen vernachlässigen oder dem einen treu sein und den anderen hintergehen. Ihr könnt nicht Gott und dem Mammon gleichzeitig dienen.
Wenn jemand von euch ein hohes Haus bauen will, muss er sich doch vorher hinsetzen und die Kosten überschlagen, um zu sehen, ob sein Geld dafür reicht.Sonst hat er vielleicht das Fundament gelegt, kann aber nicht weiterbauen. Und alle, die das sehen, fangen an zu spotten.'Das ist der', sagen sie, 'der groß bauen wollte und es nicht weitergebracht hat.'
Gestatte deinem Mund nicht, dich in Schuld zu bringen, und sag dem Boten ‹Gottes› nicht ins Gesicht: "Es war ein Versehen!" Oder willst du, dass Gott zornig auf dein Reden wird und das Werk deiner Hände verdirbt?
Wer seinen Besitz durch Zins und Wucher mehrt, sammelt es für einen, der sich über Arme erbarmt.
‹Wenn jemand dich vor Gericht ziehen will›, einige dich schnell mit deinem Gegner, solange du noch mit ihm auf dem Weg dahin bist. Sonst wird er dich dem Richter ausliefern, und der wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du kommst ins Gefängnis.Ich versichere dir, du kommst erst dann wieder heraus, wenn du den letzten Cent bezahlt hast."
Sei nicht unter denen, die sich durch Handschlag verpflichten, die Bürgschaft leisten für fremde Schuld.Denn wenn du dann nicht bezahlen kannst, nimmt man dir selbst das Bett unter dir weg.
War der Besitzer dabei, muss er es nicht erstatten. Und wenn es gemietet war, ist es durch den Mietpreis abgegolten.'
Wer unbedingt reich werden will, wird sich in einem Netz von Versuchungen verfangen, er wird sich in viele unsinnige und schädliche Begierden stürzen, die den Menschen Unheil bringen und sie völlig zugrunde richten.Denn die Liebe zum Geld ist eine Wurzel für alles Böse. Manche sind ihr so verfallen, dass sie vom Glauben abgeirrt sind und sich selbst die schlimmsten Qualen bereitet haben.
Denn die Liebe zum Geld ist eine Wurzel für alles Böse. Manche sind ihr so verfallen, dass sie vom Glauben abgeirrt sind und sich selbst die schlimmsten Qualen bereitet haben.
Mein Sohn, hast du für deinen Nächsten gebürgt, dich einem Fremden mit Handschlag verpflichtet,hast du dich durch deine Worte gebunden, dich gefesselt durch das, was du sagtest?Dann tue dies, mein Sohn: Reiß dich los! Denn ein andrer hat dich in seiner Gewalt. Geh unverzüglich hin und bestürme ihn mit Bitten!Gönne deinen Augen keinen Schlaf und deinen Lidern keine Ruhe –bis du ihm entkommen bist wie die Gazelle dem Jäger, wie der Vogel dem Zugriff des Fängers.
Ich war jung und bin nun alt geworden: Nie sah ich die Gerechten verlassen, nie ihre Kinder auf der Suche nach Brot.
Falls du wirklich den Mantel eines anderen zum Pfand nimmst, dann gib ihn noch vor Sonnenuntergang zurück,
Leg mir deine Vorschriften ans Herz und nicht den Wunsch nach Gewinn!Wende meine Augen von Eitelkeit ab; erfrische mich auf deinem Weg! -
Wenn du deinem Nächsten irgendetwas leihst, sollst du nicht zu ihm ins Haus gehen, um ihm ein Pfand abzunehmen.Draußen sollst du stehen bleiben, und der Mann, dem du leihst, soll dir das Pfand herausbringen.
Denn im Schatten der Weisheit ist es wie im Schatten des Geldes. Doch der Vorteil der Weisheit ist, dass sie einen am Leben erhält.
Täuscht euch nicht: Gott lässt sich nicht verspotten! Was der Mensch sät, wird er auch ernten.
Wer mit Handschlag für die Schulden eines anderen bürgt, vermisst wohl seinen Verstand.
Der Kluge sieht das Unglück voraus und bringt sich in Sicherheit; der Unerfahrene geht weiter und kommt zu Fall.
Jeden Sonntag lege jeder von euch so viel Geld zurück, wie es seinen Möglichkeiten entspricht. Dann muss nicht erst gesammelt werden, wenn ich komme.
Das Erbe des Guten ist noch für die Enkel, doch das Vermögen des Sünders ist für Gerechte bestimmt.
Wer Gottes Willen tut, spricht auch Worte der Weisheit; was er sagt, entspricht dem Recht.Die Weisung seines Gottes trägt er in sich, und deshalb stolpert er auch nicht.
wenn er niemand unterdrückt und dem Schuldner sein Pfand wiedergibt, wenn er sein Brot mit dem Hungernden teilt und den Nackten mit Kleidung versorgt,
Wer in den kleinen Dingen treu ist, ist auch in großen treu; und wer in den kleinen Dingen unzuverlässig ist, ist es auch in den großen.Wenn ihr also im Umgang mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird euch dann die wahren Güter anvertrauen?Und wenn ihr mit fremdem Eigentum nicht treu seid, wer wird euch dann das anvertrauen, was euch gehören soll?
Nun zu euch, die ihr sagt: "Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt ziehen. Wir werden ein Jahr dort bleiben, Geschäfte machen und Geld verdienen."Ihr wisst doch nicht einmal, was morgen sein wird. Was ist denn euer Leben? Es ist nur ein Dampf, der kurze Zeit sichtbar ist und dann verschwindet.
Werdet im Fleiß nicht nachlässig, lasst den Geist Gottes in euch brennen und dient so dem Herrn!Freut euch, weil ihr Hoffnung habt, bleibt standhaft in Bedrängnis, seid andauernd im Gebet!Nehmt Anteil an den Nöten der Gläubigen und helft ihnen! Bemüht euch um Gastfreundschaft!
Es muss eine Ehre für euch sein, ruhig und besonnen zu leben. Kümmert euch um eure eigenen Angelegenheiten, wie wir euch das gesagt haben, und sorgt selbst für euren Lebensunterhalt,
Deshalb ist es mit der Himmelsherrschaft wie mit einem König, der von seinen Dienern Rechenschaft verlangte.Gleich am Anfang brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldete.Und weil er nicht zahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit seiner Frau, den Kindern und seinem ganzen Besitz zu verkaufen, um die Schuld zu begleichen.Der Mann warf sich vor ihm nieder und bat ihn auf Knien: 'Herr, hab Geduld mit mir! Ich will ja alles bezahlen.'Da bekam der Herr Mitleid. Er gab ihn frei und erließ ihm auch noch die ganze Schuld.Doch kaum war der Diener zur Tür hinaus, traf er einen anderen Diener, der ihm hundert Denare schuldete. Er packte ihn an der Kehle, würgte ihn und sagte: 'Bezahle jetzt endlich deine Schulden!'Da warf sich der Mann vor ihm nieder und bat ihn: 'Hab Geduld mit mir! Ich will ja alles bezahlen.'Er aber wollte nicht, sondern ließ ihn auf der Stelle ins Gefängnis werfen, bis er ihm die Schulden bezahlt hätte.Als die anderen Diener das sahen, waren sie entsetzt. Sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles.Da ließ sein Herr ihn rufen und sagte zu ihm: 'Was bist du für ein böser Mensch! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast.Hättest du nicht auch mit diesem anderen Diener Erbarmen haben müssen, so wie ich es mit dir gehabt habe?'Der König war so zornig, dass er ihn den Folterknechten übergab, bis er alle seine Schulden zurückgezahlt haben würde.So wird auch mein Vater im Himmel jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von Herzen vergibt."
Am Ende jedes siebten Jahres sollst du einen Schuldenerlass gewähren.Das soll folgendermaßen geschehen: Jeder Gläubiger soll seinem Schuldner die Rückzahlung erlassen. Er soll seinen Nächsten und Bruder nicht zur Bezahlung anhalten, sobald das Erlassjahr Jahwes ausgerufen ist.
Er schafft den Unterdrückten Recht und gibt den Hungrigen Brot. Jahwe lässt die Gefangenen frei.
Denn die Herrschaft der Gottlosigkeit wird nicht bleiben auf dem Gut der Gerechten, damit nicht auch sie anfangen, Unrecht zu tun.
Zum Vergnügen bereitet man ein Mahl, und Wein erheitert das Leben, und das Geld macht beides möglich.
Das kostbarste Juwel, das einer finden kann, ist eine tüchtige Frau.Ihr Mann verlässt sich auf sie, und ihm fehlt es nie an Gewinn.Sie tut ihm Liebes und kein Leid ihr ganzes Leben lang.Sie sorgt für Wolle und Flachs und verarbeitet es mit fleißiger Hand.Sie gleicht den Handelsschiffen, denn von weit her holt sie Nahrung herbei.Vor Tagesanbruch steht sie auf, bereitet die Mahlzeiten vor und gibt auch den Mägden ihr Teil.Sie überlegt es und kauft ein Stück Feld, vom Ertrag ihrer Arbeit bepflanzt sie den Weinberg.Sie packt ihre Arbeit energisch an, ist voller Tatkraft am Werk.Sie merkt, dass ihr Fleiß etwas bringt, und arbeitet bei Licht bis spät in die Nacht.Nach der Spinnrolle greift ihre Hand, ihre Finger fassen die Spindel.Für Notleidende hat sie eine offene Hand, und den Armen gibt sie gern.Sie macht sich keine Sorgen um den Schnee, denn für alle im Haus hat sie doppelte Kleidung.Sie fertigt schöne Decken an und kleidet sich in feines Leinen und Purpur.Ihr Mann wird von allen geachtet, sein Wort zählt im Rat der Gemeinde.Sie fertigt Hemden und verkauft sie, und dem Kaufmann liefert sie Gürtel.In Kraft und Würde ist sie gekleidet und lacht dem nächsten Tag zu.Was sie sagt, ist gut überlegt, freundlich gibt sie ihre Weisungen.Sie behält im Auge, was im Hause vor sich geht, das Brot der Faulheit isst sie nicht.Ihre Söhne stehen auf und preisen ihr Glück, ihr Ehemann lobt sie und sagt:"Es gibt viele tüchtige Frauen, doch du übertriffst sie alle!"Anmut täuscht und Schönheit vergeht, doch eine Frau, die Jahwe ehrt, werde gelobt!Lasst sie den Lohn ihres Schaffens genießen, ihre Taten sprechen für sie im Rat der Gemeinde.
Die Menschen sind nur Nebeldunst, Männer ein täuschendes Nichts. Auf der Waage schnellen sie hoch; allesamt sind sie leichter als Luft.
Da ist zum Beispiel jemand, der ein gutes Auskommen hat. Dann sieht er seinen Bruder in Not, verschließt aber sein Herz vor ihm. Wie kann da Gottes Liebe in ihm bleiben?
Wer aber beim Essen ein schlechtes Gewissen hat, ist schon verurteilt, denn er handelt nicht nach dem, was er glaubt. Doch alles, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.
Wenn jemand von euch nicht weiß, wie er das tun soll, dann darf er Gott um diese Weisheit bitten. Er wird sie ihm ohne weiteres geben und ihm deshalb keine Vorwürfe machen, denn er gibt allen gern.
Armut und Schande trifft den, der sich nichts sagen lässt, doch wer Ermahnung annimmt, wird geehrt.
War der Besitzer dabei, muss er es nicht erstatten. Und wenn es gemietet war, ist es durch den Mietpreis abgegolten.''Wenn jemand eine noch nicht verlobte junge Frau verführt und mit ihr schläft, muss er den Brautpreis bezahlen und sie heiraten.
Denn wer von Gott gesegnet ist, besitzt das Land; und wer von ihm verflucht wird, kommt um.
Christus hat uns befreit, damit wir als Befreite leben. Bleibt also standhaft und lasst euch nicht wieder in ein Sklavenjoch spannen!
Weil Gott uns solches Erbarmen geschenkt hat, Geschwister, ermahne ich euch nun auch, dass ihr euch mit Leib und Leben Gott als lebendiges und heiliges Opfer zur Verfügung stellt. An solchen Opfern hat er Freude, und das ist der wahre Gottesdienst.Und richtet euch nicht nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lasst die Art und Weise, wie ihr denkt, von Gott erneuern und euch dadurch umgestalten, sodass ihr prüfen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob es Gott gefallen würde und ob es zum Ziel führt!
Wer Zurechtweisung liebt, der liebt es zu lernen, wer keine Ermahnung erträgt, ist einfach nur dumm.
Und wenn du in Not bist, rufe mich an! Dann will ich dich retten - und du wirst mich ehren!"
Um zweierlei bitte ich dich; schenke es mir, solange ich am Leben bin:Falschheit und Lügenwort halte mir fern! Armut und Reichtum gib mir bitte nicht! Lass mich das Brot, das ich brauche, genießen,damit ich nicht satt dich verleugne und sage: "Wer ist denn schon Jahwe?" und auch nicht verarmt anfange zu stehlen und mich so am Namen Jahwes meines Gottes vergreife.
Deine Führer – Aufrührer sind sie, mit Dieben vereint. Sie mögen Bestechung und gieren nach einem Geschenk. Den Waisen verhelfen sie nicht zum Recht, und Witwen hören sie gar nicht erst an.
Helft euch gegenseitig, die Lasten zu tragen! Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz des Christus.
Vor allem aber lasst das Schwören, liebe Geschwister. Schwört weder beim Himmel noch bei der Erde noch sonst einen Eid. Lasst vielmehr euer Ja ein Ja sein und euer Nein ein Nein! Ihr wollt doch nicht dem Gericht verfallen!
Wer dem Armen hilft, hat keinen Mangel, doch wer die Augen vor ihnen verschließt, wird mit Flüchen überhäuft.
Verurteilt also nichts vor der von Gott bestimmten Zeit, wartet bis der Herr kommt! Er wird das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die geheimen Motive der Menschen offenbaren. Dann wird jeder das Lob von Gott erhalten, das er verdient.
Wehe euch, ihr Gesetzeslehrer und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt noch von Gartenminze, Dill und Kümmel den zehnten Teil, lasst aber die wichtigeren Forderungen des Gesetzes außer Acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glaubenstreue! Das eine hättet ihr tun und das andere nicht lassen sollen!
Ist ein Weiser mit einem Narren vor Gericht, dann tobt dieser und lacht und gibt keine Ruh.
Jahwe wird dir sein Schatzhaus, den Himmel, öffnen, um deinem Land zur rechten Zeit Regen zu geben und alle Arbeit deiner Hände zu segnen. Du wirst vielen Völkern leihen können, selbst aber nicht leihen müssen.
Denn er hat das Elend nicht gescheut, nicht verachtet den Bedürftigen; er hat sein Gesicht nicht abgewandt und hat seinen Schrei gehört.
Die vier sind zwar die Kleinsten im Land, doch weiser als die Weisen:Die Ameisen sind kein mächtiges Volk, doch sammeln sie ihren Vorrat im Sommer;
Und lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen.Deshalb ist es wichtig, unsere Zusammenkünfte nicht zu versäumen, wie es sich einige angewöhnt haben. Wir müssen uns doch gegenseitig ermutigen, und das umso mehr, je näher ihr den Tag heranrücken seht, ‹an dem der Herr kommt›.
Wer Böses plant, wird in die Irre gehen, doch dem, der gute Absichten hat, wird Liebe und Vertrauen geschenkt.
Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten mitwirken lässt, also bei denen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat.
Geh zur Ameise, du Fauler, sieh, was sie tut, und lerne von ihr!Kein Vorgesetzter treibt sie an, kein Aufseher und keiner der etwas befiehlt.Und doch sorgt sie im Sommer für Nahrung, sammelt ihre Vorräte zur Erntezeit.
Ich kam am Feld eines Faulen vorbei, am Weinberg eines Mannes ohne Verstand.Sieh da, er war ganz überwuchert von Disteln, seine Fläche mit Unkraut bedeckt, seine Mauer eingestürzt.Ich schaute hin und nahm es zu Herzen, ich sah es und zog eine Lehre daraus:Nur noch ein wenig Schlaf, nur noch ein bisschen Schlummer; nur noch ein wenig liegen, die Hände gefaltet;wie schnell kommt dann die Armut ins Haus; wie schnell überfällt dich die Not!
Sammelt euch keine Reichtümer hier auf der Erde, wo Motten und Rost sie zerfressen oder Diebe einbrechen und stehlen.Sammelt euch lieber Schätze im Himmel, wo sie weder von Motten noch von Rost zerfressen werden können und auch vor Dieben sicher sind.
Dann sagte er zu allen: "Passt auf, und nehmt euch vor jeder Art von Habsucht in Acht! Denn auch wenn einer noch so viel besitzt, kann er sich Leben nicht kaufen."
Da lebt jemand ganz allein, hat keinen Sohn und keinen Bruder. Und doch hört seine Mühe nicht auf. Sein Auge wird am Reichtum nicht satt. – Für wen mühe ich mich dann eigentlich und versage mir jeden Genuss? Auch das ist nichtig und ein übles Geschäft.
Hört zu, meine lieben Brüder! Hat Gott nicht gerade die, die in den Augen der Welt arm sind, ausgewählt, reich im Glauben und Erben jenes Reiches zu sein, das er denen versprochen hat, die ihn lieben?
Sorgt gut für die Herde Gottes, die euch anvertraut ist. Tut es nicht, weil ihr euch dazu gezwungen fühlt, sondern freiwillig, wie es Gott gefällt. Hütet sie aber nicht aus Gewinnsucht, sondern weil ihr ‹dem Herrn› dienen wollt.
Müh dich nicht ab, es zu Reichtum zu bringen, aus eigener Einsicht lass die Finger davon!
Diese Leute wollen euch nur gewinnen, und nicht für etwas Gutes. Sie wollen einen Keil zwischen uns treiben, damit ihr euch um sie bemüht.
Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dem lass auch den Mantel.
Aber nicht nur das: Selbst in Bedrängnissen rühmen wir uns, weil wir wissen, dass wir durch Leiden Geduld lernen;und wer Geduld gelernt hat, ist bewährt, und das wiederum festigt die Hoffnung.
Wie Schnee zum Sommer und Regen zur Ernte passt Ehre zum Dummkopf.Wie ein flatternder Spatz, eine Schwalbe im Flug, so ist ein unverdienter Fluch: Er trifft nicht ein.