Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Staat den anderen angreifen. In vielen Teilen der Welt wird es Erdbeben und Hungersnöte geben. Doch das ist erst der Anfang der Wehen ‹wie bei einer Geburt›.
Im Namen des Königs sollten sie ihm sagen: "Heute ist ein schrecklicher Tag, wir sind gezüchtigt und geschmäht. Die Kinder sind bis an den Muttermund gekommen, aber zum Gebären ist keine Kraft mehr da.
Wieder erschien ein Pferd. Es war feuerrot. Seinem Reiter wurde ein großes Schwert gegeben, und er bekam die Macht, den Frieden von der Erde wegzunehmen, so dass die Menschen sich gegenseitig abschlachten würden.
Wenn die Leute sagen: "Jetzt haben wir Frieden und Sicherheit!", wird plötzlich ein Verderben über sie hereinbrechen wie die Wehen über eine Schwangere. Da gibt es kein Entkommen.
Einer von ihnen hieß Agabus. Einmal stand er auf und sagte – vom Geist Gottes geführt – eine schwere Hungersnot über die ganze römische Welt voraus, die dann auch unter Kaiser Klaudius eintrat.
Ich stoße Throne von Königen um und breche die Macht der Völker. Ich werfe die Streitwagen mit ihren Lenkern um, Pferde und Reiter stürzen zu Boden und jeder sticht den anderen nieder.
So spricht Jahwe, der Allmächtige: 'Seht, von den Enden der Erde erhebt sich ein gewaltiger Sturm; ein Volk nach dem anderen wird von dem Unheil getroffen.'
Noch thronst du wie auf dem Libanon, wohnst in Palästen aus Zedern. Wie erbärmlich wirst du sein, wenn die Schmerzen über dich kommen wie die Wehen über die Frau!"
Was wirst du sagen, wenn Jahwe deine Liebhaber, die du an dich gebunden hast, als Herren über dich setzt? Vor Schmerz wirst du schreien wie eine Frau, die in Wehen liegt.
Denn ich höre schon das Schreien. Es klingt wie von einer Frau, die zum ersten Mal in Wehen liegt. Es ist die Stimme der Zionsstadt. Sie keucht, sie breitet ihre Hände aus: "O weh mir, sie bringen mich um!"
Jahwe greift ein, der allmächtige Gott, mit Donnern und Dröhnen und gewaltigem Krach, mit Wind und Wirbelsturm und wütenden Flammen und lodernder Glut.
Und was euch angeht, so macht euch darauf gefasst, vor Gericht gestellt und in Synagogen ausgepeitscht zu werden. Weil ihr zu mir gehört, werdet ihr euch vor Machthabern und Königen verantworten müssen. Doch auch sie müssen ein Zeugnis von mir hören.